Der Gute Pott oder Hansen Präsident gegen Robinson und Negrita – das waren vor mehr als 50 Jahren die Protagonisten in einem erbitterten Handelsstreit, in dem die alteingesessenen Flensburger Rum-Häuser ihre Jahrzehnte lang gepflegte Dominanz über den deutschen Rum-Markt am Ende verloren haben. Es sind die 1960er Jahre, in denen die Deutschen den echten Übersee-Rum kennenlernen. Wie dieser Kampf ausgefochten wurde, darüber berichten wir in diesem Beitrag.
Wie wird ein weißer Rum hergestellt? Welche Besonderheiten hat dieser? Wofür verwende ich weißen Rum hauptsächlich und wie unterscheidet dieser sich vom braunen Rum? Dieser und weiterer Fragen gehen wir in unserem Blogbeitrag auf den Grund.

Der französische Rum-Stil

Kein Rum gleicht dem nächsten. Die Vielfalt unter Rums ist riesig und für Neueinsteiger kaum überschaubar. Neben verschiedenen Unterscheidungen der Rums, wie z. B. braune von weißen, gibt es ebenso eine Klassifizierung der unterschiedlichen Rum-Stile. Zu den drei großen Stilen gehören der kubanische, jamaikanische sowie französische Stil. In diesem Beitrag wollen wir den Fokus auf den französischen Stil legen und genauer betrachten welche Eigenschaften ein Rum im französischen Stil aufweist und wie es zu der Entwicklung dieses Stils kam.

Der kubanische Rum-Stil

Kuba und Rum sind ein Wortpaar, das wohl vielen in den Sinn kommt, wenn sie an die karibische Insel denken. Auf Kuba hat sich ein ganz eigener Stil der Rum Produktion entwickelt, der inzwischen weit über die Grenzen der sozialistischen Republik bekannt ist und mit dem sogar kapitalistische Rum-Marken wie Bacardi gerne kokettieren. Wie kommt das eigentlich?

Der jamaikanische Rum-Stil

Reden wir von Rum, dann verbinden diesen wohl viele von uns zu aller erst mit der Karibik. Mit Kuba, Jamaika und den anderen dazugehörigen Inseln. Die Kenner unter uns wissen, dass es zwischen den Rums verschiedene Stile gibt. Dazu gehören der kubanische, der französische und natürlich der jamaikanische Stil. An dieser Stelle wollen wir vor allem den jamaikanischen Stil mit seiner Entwicklung und seinen ganz individuellen Eigenschaften genauer unter die Lupe nehmen.
Weißer Rum kommt nicht nur aus Kuba oder von Bacardi. Es gibt zahlreiche kleinere Marken, deren Produkte oft im Schatten der großen stehen. Deren Rum-Produkte sind aber keineswegs schlechter. Diesen Rum-Marken aus der zweiten und dritten Reihe widmen wir diesen Beitrag, in dem wir Ihnen fünf vielversprechende Alternativen vorstellen und Ihnen passende Einsatzzwecke vorschlagen.