Welche Folgen hat der DHL-Streik für Conalco?

Der Streik der Mitarbeiter der Deutschen Post bzw. der DHL findet in der Nacht vom Montag auf Dienstag, den 7. Juli ein Ende. Auf einen entsprechenden Tarifabschluss konnten sich das Unternehmen und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.Di) nun anscheinend doch einigen. Was aber bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack aus einer Mischung von schlechten Arbeitsbedingungen und mangelndem Kundenservice.

Der seit mehreren Monaten andauernde Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Post und der Ver.Di hatte in den letzten vier Wochen seinen Höhepunkt in einem Dauerstreik gefunden, dessen Auswirkungen viele von euch direkt zu spüren bekamen. Auch wir als Online Spirituosenversand waren natürlich in einem ganz besonderen Maße von dem DHL-Streik betroffen. Zwar verzichten wir im Gegensatz zu vielen anderen Online-Händlern auf eine Klage, jedoch ziehen auch wir Konsequenzen, da dieser Streik von etlichen Kundenbeschwerden geprägt war, die wir in der Art nicht akzeptieren können.

 

Der richtige Zusteller für einen Online Spirituosen Shop?

Da wir von Conalco tagein tagaus hochwertige Spirituosen versenden, sind wir an einem Versandunternehmen interessiert, das unsere Pakete zuverlässig zustellt. Zuverlässig heißt für uns zu allererst eine Zustellung in dem vom Versandunternehmen angegebenen Zeitraum. Mit Ausnahme des vom Streik betroffenen Zeitraums konnten wir uns in dieser Hinsicht größtenteils auf die DHL verlassen. Speziell bei Spirituosen, die ausschließlich in empfindlichen Glasflaschen verschickt werden, sollte das Versandunternehmen aber zusätzlich durch eine geringe Schadensquote bei den Paketen punkten. Mit anderen Worten: Es sollten so wenige Flaschen wie möglich während des Versands zu Bruch gehen. Auch in dieser Hinsicht konnten wir, abgesehen von unvermeidbaren Einzelfällen, in der Vergangenheit immer auf die Arbeit der DHL vertrauen. Zu guter Letzt ist die DHL durch die Vielzahl an Filialen und Packstationen in ganz Deutschland für die meisten unserer Kunden schnell und einfach erreichbar.

 

Was hat sich durch den Streik geändert?

Der Streik der DHL brachte nicht nur für euch als Kunden, die vergebens auf ihre Bestellungen gewartet haben und somit Nachforschungen anstellen mussten, sondern auch für unsere Mitarbeiter eine hohe zeitliche und nervliche Belastung mit sich. Entgegen der Meinung vieler möchten wir aber darauf hinweisen, dass der Großteil unserer Bestellungen (ca. 80%) wie gewohnt bei unseren Kunden ankamen. Das Problem lag vielmehr bei ganz bestimmten Paketzentren, die gezielt bestreikt wurden. Wer durch seinen Wohnort zufälligerweise von einem dieser Zustellungsbereiche betroffen war, musste dann teilweise wochenlang auf sein Paket warten. Ein Zustand, den wir von Conalco so nicht akzeptieren können.

Zwar ist es durchaus verständlich und das gute Recht der Mitarbeiter zu streiken, denn hieran trägt letztendlich aufgrund der allseits bekannten schlechten Arbeitsbedingungen und Lohnverhältnisse die Deutsche Post selbst Schuld. Umso mehr sehen wir jedoch die Verantwortung der DHL darin, ihren Kunden durch einen guten Service in solch schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen.

Dies ist aber leider nicht der Fall. Durch zunehmende Personaleinsparungen und automatisierte Telefonhotlines wird die Nachforschung zu einem versandten Paket zu einer psychischen Herausforderung einerseits und zu einem Vollzeitjob andererseits. Auch die stets beworbene Onlineverfolgung der Sendungen sowie die Möglichkeit der Änderung des persönlichen Zustelltermins über paket.de lassen laut bei uns eingegangener Kundenbeschwerden zu wünschen übrig, sind für die Verwendung mit mobilen Endgeräte nicht geeignet oder gar technisch völlig unausgereift.

 

Ein zweiter Zusteller für Conalco

Für uns als Online Spirituosenversand ist die Zufriedenheit unserer Kunden besonders wichtig. Und an genau dieser Stelle hat der Streik uns auch die Augen geöffnet, dass es bei der DHL an einigen Stellen auch ohne Mitarbeiterstreiks hapert. Denn klar ist: Für guten Service zahlt man gerne etwas mehr, aber die DHL bietet weder Service noch Qualität im entsprechenden Maß. Empfehlenswert wäre es, mit gut bezahlten und motivierten Mitarbeitern auch guten Service anzubieten. Die Firmenphilosophie der DHL besteht aber eher darin, durch Dumpinglöhne, Auslagerungen von Mitarbeitern an Sub-Unternehmer und zunehmende Automatisierung des Kundenservices ihre eigenen Kosten zu drücken.

Unter Anbetracht dieser Tatsachen können wir durchaus nachvollziehen, wenn ihr nicht länger wünscht, dass eure Spirituosen von uns über die DHL versandt werden. Wir sind deshalb schon länger auf der Suche nach einem Zweitzusteller, der unseren Ansprüchen gerecht wird. In diesen Entscheidungsprozess möchten wir euch einbinden, indem wir euch die Wahl des Zweitzustellers abstimmen lassen. Schließlich seid ihr stets die hauptsächlich Leidtragenden, wenn es an Service oder Qualität mangelt. Näheres zu dem Entscheidungs- und Abstimmungsprozess und der Umfrage an sich erfahrt ihr per Newsletter und auf unserer Facebook-Seite.

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Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden genutzt.

  • Es reicht

    Wenn mein Paket durch einen Streik 2 Wochen lang blockiert wird. Dann kann ich das einfach nicht verstehen. Ich bekomme auch nicht mehr Geld und gehe auch zur Arbeit.

  • DHL Sklaven

    Die Post geht mit den Dumpinglöhnen den völlig falschen Weg. Wenn jemand 4.000.000.000 Euro Gewinn macht, muss ich dann den Mitarbeitern noch weniger Lohn zahlen? Also für mich ist das Management von DHL an der Misere schuld, aber zurücktreten bringt ja nichts, weil dann bekommen die noch Abfindung in Millionen-Höhe. Einfach lachhaft, diese Selbstbedienungs-Mentalität der angeblichen Elite!!!

  • Hauptsache meine Bestellungen kommen zuverlässig an

    Mir ist es in erster Linie wichtig, dass meine Bestellungen pünktlich und unversehrt bei mir eintreffen. Bisher habe ich da mit der DHL sehr gute Erfahrungen gemacht. Aber auch ich musste während des Streiks auf meine Bestellung über eine Woche (!) lang warten. Und dass der Kundenservice nicht unbedingt der beste ist, ist mir auch schon aufgefallen. Ich finde es richtig, einen zweiten Zusteller zumindest anzubieten. Dann können eure Kunden zumindest selbst entscheiden, welches Logistikunternehmen sie unterstützen möchten oder nicht

    Gruß

    Tom

  • DHL ist ein Ausbeuter

    Meine DHL-Zustellungen klappten auch während des Streikes. Allerdings nur, weil meine Zustellerin (!) nicht in der Gewerkschaft ist. Ich hatte mal 5 Min. Zeit, mich mit ihr über die harten Arbeitsbedingungen mit ihr zu unterhalten. Da kann einem schon mal der Kamm schwellen. Sie meinte aber, besser schindern, als gar keine Arbeit. Hermes als Alternative ist auch nicht viel besser, aber die kommen sogar noch nach 20:00 Uhr. Schlechte Erfahrungen habe ich bisher nur mit UPS, DPD und GLS gemacht. Da geht es noch schärfer zu. Also, den Hermes-Versand kann ich mir als Zweitunternehmen bei der Auslieferung gut vorstellen.

  • Nicht nur DHL ist schuld!!!

    Wieso schiebt man hier alles auf die Deutsche Post? Habt ihr Euch mal überlegt, warum die teilweise so schlecht zahlen? Mal über die Geiz ist Geil Mentalität nachgedacht? Ihr wollt, das alles immer biliger wird. Dabei denkt ihr nie an die Menschen dahinter! Denkt einfach einmal mehr darüber nach! Körperlich harte Jobs werden schlechter bezahlt als Bürojobs und dann beschweren sich die Leute über gestiegenes Porto. Herzlichen Glückwunsch!

  • Gute Entscheidung

    Natürlich ist durch den Streik ein gewisser unschöner Beigeschmack aufgetreten. Dennoch halte ich (rein von Zuverlässigkeit und Qualität) DHL für einen sehr guten Partner.
    Ich selbst kann aus beruflichen Erfahrungen jetzt schon sagen, dass ihr von Conalco weder UPS noch DPD als Zweitzusteller anbieten solltet. Die Erfahrungen (ich arbeite selbst als Lagerist in einem Großhandel), haben gezeigt, dass bei UPS nicht sorgsam mit den Lieferungen umgegangen wird, auch von DPD möchte ich dringend abraten. Bei GLS habe ich gute Erfahrungen gemacht und als Privatkunde von Hermes beliefert zu werden ist auch eine "Freude".

    MfG

    Rob

  • Man sollte die Kirche im Dorf lassen

    Es ist schon bemerkenswert. Ein in Deutschland gesetzlich eingeräumtes Recht, nämlich das Streikrecht, wird letztendlich zum Fallstrick für eben jene, die bei dem betreffenden Unternehmen arbeiten. Man will die Aufträge (oder ein Teil davon) verlagern, hin zur Konkurrenz. Die Deutsche Post respektive DHL sind nach meinen - neben den privaten auch den professionellen - Erfahrungen der mit Abstand zuverlässigste Anbieter auf diesem Markt. DPD wirft (keine Übertreibung!) Pakete vor der Haustür ab, wenn der Empfänger nicht binnen einer Minute die Tür öffnet, Hermes klingelt zu allen Tages- und Nachtzeiten und UPS notiert bei nahezu jeder Sendung denjenigen falsch, der das Paket angenommen hat. Letzteres ist insbesondere dann brisant, wenn es sich um eine Nachbarschaftsabgabe handelt. Nochmal: DHL ist ebenso schnell als alle anderen, dafür aber im Schnitt deutlich zuverlässiger. Aus einem Streik heraus wird nun diese überwiegend (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen) hervorragende Dienstleistung grundlegend in Frage gestellt. Das empfinde ich als unlauter und der Sache nicht angemessen. Schon mal auf die Idee gekommen, dass ein ebensolcher, gänzlich normaler Arbeitskampf die Rahmenbedingungen für solch gute Dienstleistungen auch weiterhin ermöglicht? Bei allen anderen Mitbewerbern herrschen längst jene Zustände, um die man bei der Post nun gestritten hat. Wenn ich die Wahl habe, wähle ich stets die DHL!

  • Lasst die Finger von den anderen

    Also mir sind von allen Paketdiensten immer noch DHL und UPS am liebsten, klar kann man hier und da noch den ein oder anderen Cent sparen. Aber an Hermes oder GLS sieht man ja, wo das hinführt. Da denkt man manches mal echt, man müsste den Leuten noch Benzingeld geben. DHL hat die letzten Jahre allerdings schon kräftig nachgelasssen, man merkt das die Zustellbezirke immer größer werden und die Ausbildung immer knapper. Schade, meiner Meinung nach hat die Gewerkschaft klein beigegeben, wenn die Zusteller besser organisiert wären, hätte man da in zwei Wochen ein bessere Ergebnis bekommen als nunmehr in vier WOchen. Aber der eine gönnt dem anderen das Haar in der Suppe nicht. Danke aber an Conalco für die Idee und die Umfrage, macht weiter so....

  • Die DHL-Arbeiter haben ein gutes Recht zu streiken!

    Endlich mal ein Online Shop, der die DHL-Arbeiter nicht bis in den letzten Winkel verteufelt! Bei den Arbeitsbedingungen haben sie doch keine andere Wahl als zu streiken!
    Das ändert aber nichts daran, dass der Kundenservice der DHL wirklich zu Wünschen übriglässt.
    Ein zweiter Zusteller ist m.E. eine gute Idee. Ihr von Conalco solltet aber auch bedenken, dass die DHL in Sachen Zuverlässigkeit und Qualität (berechtigt) am längeren Hebel sitzt und sich deswegen wohl nur wenige eurer Kunden für einen anderen Anbieter entscheiden werden. Trotzdem freut es mich, dass ihr eure Kunden selbst entscheiden lasst :)

    Gruß Felix

  • Redundanz ist wichtig

    Nach zwei massiven Beschwerden über einen DHL-Zusteller und fettem Trinkgeld für die "schweren" Conalco-Pakete :) läufts mit dem aktuellen Fahrer. Aber das kann sich schnell wieder ändern. Dann wäre es gut, wenn ich den Zusteller wechseln könnte. Ich bin darauf angewiesen, dass der Fahrer das Paket zustellt und nicht nur Karten in den Briefkasten wirft, wie viele bei DHL und DPD. Deshalb wäre Hermes meine Alternative, zwar etwas langsam, aber die bemühen sich um Zustellung.
    Abhängig von einem Zusteller zu sein kann eine Händler-Kundenbeziehung, zB. wg. unnötiger Retouren, Schäden, Wartezeiten nachhaltig beschädigen. Deshalb finde ich den Vorschlag einen alternativen Dienst anzubieten richtig um durch Redundanz Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

  • Ja ärgerlich, aber...

    Auch mich hat der Streik betroffen, seit 3 1/2 Wochen warte ich auf diverse Pakete.
    Es hat mich aber auch betroffen gemacht, dass ein Unternehmen wie DHL, das bisher die besten sozialen Standarts in der Paketbranche hatte, diese abbauen wollte. Der Streik mit seinen ehrenwerten Zielen hatte nun Erfolg und das ist gut so!!!
    Es ist sicherlich richtig eine Alternative im Versand anzubieten, wir sollten uns aber auch vor Augen halten, dass die erzielte Einigung bei DHL nur Verbesserung bringen wird, wenn nun nicht alle Pakete über Unternehmen verschickt werden, die den sozialen Aspekt mit Füssen treten.

  • Schwere Entscheidung für Conalco

    Moin Leute,

    also erstmal danke und mein großes Lob für die Umfrage. Das hat echt noch kein Online-Shop gebracht, dass man auch mal die Kunden um seine Meinung bittet.

    Vorweg: Ich finde es gut, dass sich die Zusteller und Postboten nicht alles gefallen lassen. Gerade Paketzusteller haben einen harten Knochenjob, welcher durch enge Zeitfenster immer heftiger wird. Das Ergebnis des Streiks finde ich etwas mager, man hätte da härter gegen die einseitigen Einsparungen auf den Rücken der einfachen Arbeiter vorgehen sollen.

    Natürlich konterkariert man die berechtigten Interessen der Paketboten, wenn man jetzt die Pakete mit einem anderen noch schlimmeren Dumping-Anbieter versendet. Auf der anderen Seite: wenn ich Spirituosen bestelle, dann brauche ich diese in einer kalkulierbaren Zeitrahmen, denn ich bestelle ja nicht für den Sankt-Nimmerleins-Tag. Deshalb empfand ich den Streik schon als eine Zumutung.

    Die Qualität von jedem Paketservice hängt wesentlich vom letzten Meter ab. Und den letzten Meter kann der Versender nicht kennen. Wenn überhaupt, dann kann nur ich als Kunde den Zusteller kennen und weiß daher am besten, ob dieser nur Zettel in den Briefkasten wirft, die Pakete bei irgendeinem Nachbarn reinwirft oder sich um eine richtige Zustellung bemüht. Daher fände ich es gut, wenn ich aus mehreren Versandoptionen auswählen kann. Dann ist es auch meine Entscheidung, ob ich die besseren Arbeitsbedingungen von DHL unterstütze oder lieber die Scheinselbstständigkeit, in der sich viele Hermes Mitarbeiter befinden.

  • Vom Regen in die Traufe...

    Lohndumping ist gang und gäbe... egal wenn man nun nimmt.

    Bei der Zuverlässigkeit waren bei mir bisher UPS GLS DPD und DHL in der Reihenfolge. Hermes, der Götterbote, war immer einen Tag hinterher. Ich schau grad zehn Jahre zurück. Ist wahrscheinlich auch regionalbedingt.

    Augenscheinlich ist auch die Fluktuation der Mitarbeiter. Und hier hat die DHL in meinem Bezirk seit Jahren ein sonderbares Systems. Wenn der Fahrer das Gebiet kennt, kriegt er ein Anderes! Zur "Aushilfe" fährt dann Samstag ein bekannter Fahrer.
    Ich bekomme täglich Pakete der verschiedenen Dienste. Wer leider Selten bei mir kommt, aber dafür wie die Eisenbahn, wie man früher sagte..., ist transoflex!

    Ich hab in den letzten vier Wochen Waren für mein Geschäft bei Händlern auch stark vermehrt eingekauft, die für das eigentliche Produkt mehr nahmen, dafür aber einen Lieferdienst als Alternative anboten.
    Aber Schlußendlich hilft dies auch nicht den Mitarbeitern der Dienste.

    Ich find es gut, daß ein Händler das Thema zum Diskurs anbietet...aber ändern werden wir das Lohnthema dadurch nicht.

    Es gab mal den berühmten Satz: "Wer mit Peanuts bezahlt ist irgendwann von Affen umgeben." Oft geschollten und kritisiert dieser Satz, aber Richtig ist er trotzdem.

    Bietet einfach eine Alternative an. Euer Kunde kann dann speziell auf seine Umgebung wählen.

    Und ehrlich, ob der Alkohol nun Morgen oder Übermorgen ankommt, sollte nicht das grundsätzliche Problem sein. ODER...?

  • Ja, aber

    Hallo,

    Einen zweiten Lieferanten zu haben ist immer hilfreich. Allerdings sollte die Motivation nicht ein Streik sein. DHL geht nach allem was man so hört und auch von dem Fahrern erlebt noch am besten mit den Mitarbeitern um (wohl auch Bezahlung). Das jetzt ein Streik, der darum ging genau das zu verteidigen dazu führt, sich von DHL ein Stück weit abzuwenden, kann ich nicht unterstützen. auch bezüglich Service stellt sich bei mir DHL am besten dar. So einige der Mitbewerber gehen gar nicht (Stichwort Abholung in der Filialie, Reklamation und anderes).

    Also qualifiziert einen zweiten Dienstleister und dann bitte Standard DHL wie zuvor.

    Grüße

  • Gesellschafts-Politik im Online-Handel

    Punkt 1: Wer Online shoppen geht, verändert schonmal die Welt, Mit jeder Bestellung übers Internet geht dem lokalen Händler was verloren. Manches bekommt man aber einfach nicht vor Ort. Früher waren die Leute genügsamer, heute muss er der Gin aus dem Schwarzwald sein und zwar noch 20 Cent günstiger als bei allen anderen.
    Punkt 2: Damit man nicht ganz so ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man geizig ist, dann möchte man wenigstens einen ordentlich genährten Paketboten, der die Pakete heile anbringt. Da macht eine starke Gewerkschaft schon mehr her als die Scheinselbstständigen in anderen Shops. Also nehmt nicht den billigsten, sondern den besten Anbieter, sonst gibt es Ärger mit den Kunden und diese müssen auch noch ein schlechtes Gewissen haben, wenn der Paketbote mit seinem alten Golf um die Ecke kommt und man selber gerade den Sportwagen in die Garage gefahren hat.
    Punkt 3: Ändern wird das alles nicht. Jeder wünscht sich einen tollen Arbeitsplatz und einen guten Verdienst, Aber dafür muss man dann ledier auch bezahlen, aber wenn man am liebsten Versandkostenfreie Lieferung mag, wovon soll dann der Paketbote bezahlt werden?
    Fazit: Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen! Mein Rat für Conalco - Qualität zählt sich langfristig aus und dafür zahlt man dann gerne etwas mehr.

  • Ja, aber nicht aus diesem Grund!

    Hallo,
    Ich kann Euch verstehen, dass ihr Euch neben DHL eine Alternative sucht. Aber das am Streik fest zu machen halte ich für verkehrt. Der Streik war mehr als gerechtfertigt und damit müssen wir halt alle leben. Und weil die Damen und Herren ihr gutes Recht wahrgenommen habe, darf man jetzt erst recht nicht das als Grund für einen 2. Lieferanten nehmen.
    Und dabei geht es den DHL/Postlern, was man von denen so mitbekommt, noch recht gut verglichen mit anderen Lieferanten. Der arme Hermes-Subsubunternehemer der mit seinem Privat PKW abends um 20:00 Uhr versucht noch auszuliefern, macht das nicht aus Spass an der Freude oder als Dienst am Kunden. Bei dem geht es mehr ums überleben.

  • UPS oder DPD - Konkurrenz belebt den Markt

    Tolle Initiative von Conalco steh ich voll hinter.

    Beste Erfahrungen bisher : UPS und DPD.... schnell, freundlich, zuverlässig und auch nicht teurer als die Post....

  • Jeder Streik ist ärgerlich, sollte aber kein Grund zum Wechsel sein

    Es ist in Deutschland ein gesetzlich eingeräumtes Recht, das Streikrecht, wenn es leider auch viele Auswirkungen, je nach Branche, für alle hat . DHL ist nach meinen Erfahrungen der mit Abstand zuverlässigste Anbieter auf dem Markt, in der Zustellqualität und Versanddauer. Mit DPD und Hermes habe ich leider schon schlechte Erfahrungen gemacht. Die Überlegung von Conalco, einen zweiten Versandpartner zu suchen, ist völlig legal und auch nachvollziehbar. Meiner Meinung nach ist DHL aber immer noch der Partner der die 1. Wahl sein sollte.

  • Dumm gelaufen

    Ich warte nun auf mindestens 5 Pakete

  • bei mir nur mit DHL

    Unser Zusteller hat einen Schlüssel für einen Paketkasten und stellt uns alles zuverlässig hinein. Daß nun für Arbeitsbedingungen und Gehalt gestreikt wurde, ist nicht nur gutes Recht und wurde auch von Anderen dieses Jahr schon genutzt, es ist auch der Erste !!!! längere Streik in der gesamten Zeit als Privater !!!!
    Der neue Vertrag läuft wieder 2 Jahre .
    Das empfinde ich nicht als unzuverlässig

  • Auf Arbeitsbedingungen achten

    Ich finde es schade, dass die Ver.Di diesen schwachen Abschluss ausgehandelt hat. Lange gestreikt und trotzdem einlullen lassen.
    Zumindest die Hauptforderung, dass diese Regionalgesellschaften eingestellt werden sollen fand ich mit großen Abstand am Wichtigsten.
    Jetzt werden alle neuen Bewerber in die Regionalgesellschaften eingestellt um "wettbewerbsfähig" im Postdienst zu bleiben.
    Ehrlich gesagt würde es mich nicht stören, wenn eine Briefmarke 0,64 Euro statt 0,62 kostet und ein Paket statt 4,99 nun 5,50 oder statt 7,49 (für die großen schweren) nun 7,99 oder sogar 8,50 kostet.
    Ich möchte aber, dass der Zusteller weit mehr als 8,50 Mindestlohn bekommt, jede Überstunde aufschreiben kann und eben eine zufriedenstellende Arbeit hat.
    Ich bestelle Alkohol für 100,- und da kann ich die 0,50 Euro wahrlich verschmerzen.
    Mein Gefühl ist aber bei anderen Paketdiensten ein ganz schlechtes. Ob nun Hermes oder DPD oder oder oder, ich glaube die Arbeitsbedingungen dort sind noch schlechter als jetzt schon bei der Post und ich habe Befürchtungen, dass dies ein Wettbewerb auf den Rücken der Arbeitnehmer dann wird.
    Daher:
    Bitte sucht euch einen Paketdienst aus, bei dem die Arbeitsbedingungen besser sind als bei der Post. Dann könnt ihr den auch anbieten. Preis ist (fast) nebensächlich. Jedoch sucht euch bitte nicht einfach nur einen anderen Anbieter aus um den Kunden eine Alternative anzubieten. Pest oder Cholera ist keine Hilfe.
    Noch besser wäre es natürlich, wenn ihr und andere Onlinehändler eine Initative gründet in der es um einen "fairen" Versand geht.
    Also angemessene Arbeitsbedingungen etc.
    Ich bestelle z.B. nichts bei Amazon, weil ich mit den Arbeitsbedingungen nicht einverstanden bin. Und das obwohl es manchmal sehr einfacher und billiger wäre und es schon verlockend ist.
    Aber gerade ein Jungunternehmen (und kleines aber wichtiges) wie eures könnte mit gutem Beispiel voran gehen.

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