Jeder US-Präsident hat sein Lieblingsgetränk - Conalco stellt die vollständige Liste vor

Von George Washington bis Barack Obama – die Liste der Lieblings-Spirituosen aller US Präsidenten

Dem ein oder anderen mag die mediale Aufmerksamkeit für den US-Wahlkampf in den deutschen Medien übertrieben erscheinen. Schließlich handelt es sich gerade bei den Vorwahlen eigentlich nur um eine parteiinterne Kandidatenkür. Die Maßstäbe an einen demokratischen Wahlkampf sind in den USA ohnehin andere als in Europa. Gleichwohl gilt der US-Präsident seit dem Fall des Eisernen Vorhangs als mächtigster Politiker der Welt. Der Faszination für dieses Amt kann sich kaum ein Medium entziehen. Wir von Conalco wollen das aktuelle Geschehen um die Präsidentschaftswahl 2016 mal einen Moment zur Seite legen und uns anschauen, ob und wenn ja welche Spirituosen und Getränke die 44 bisherigen Präsidenten während ihrer Präsidentschaft begleitet haben.

Die Namen der Präsidenten und deren Amtszeit sind farblich hervorgehoben. Präsidenten in…

…schwarzer Schrift gehörten keiner Partei im heutigen Sinne an.

…blauer Schrift gehören der Demokratischen Partei an.

…grüner Schrift gehören der Whig Partei an.

…roter Schrift gehören der Republikanischen Partei an.

Washington

George Washington (1789 bis 1797)

Der erste US-Präsident war selbst einmal Whisky-Händler in Mount Vernon. Er selbst soll allerdings wenig bis gar keinen Whisky getrunken haben. Whisky wurde damals noch überwiegend aus Roggen gebrannt. Daneben gab es noch Whisky aus Gerstenmalz und nur eine kleine Menge an Whisky, der aus Mais gebrannt wurde. Whisky war vor über 200 Jahren ohnehin nur ein Getränk für raue Gesellen und echte Cowboys. Als vornehmer US-Präsident hätte man sich damit wohl kaum sehen lassen können. Das Lieblingsgetränk des US Präsidenten war das dunkle Porter-Bier. Es schmeckt stark nach Melasse und wurde zur damaligen Zeit in Philadelphia gebraut und abgefüllt.

Porter

Adams

John Adams (1797 bis 1801)

John Adams war in Bezug auf Alkohol längst nicht so zurückhaltend wie Georg Washington. Von John Adams ist überliefert, das er bereits morgens einen starken Cidre getrunken hat. Auch Madeira-Wein gehört zu den Lieblingsgetränken des zweiten US-Präsidenten. Daneben sollen noch Rum und das beliebte Porter Bier auf der Getränkekarte gestanden haben. John Adams wurde nach seiner ersten Amtszeit nicht wiedergewählt und zog sich 1801 ins Privatleben zurück. 1824 erlebte er noch, wie sein Sohn John Quincy Adams Präsident wurde, bevor er im Juli 1826 verstarb.

Jefferson

Thomas Jefferson (1801 bis 1809)

Thomas Jefferson war vor seiner Präsidentschaft als Diplomat in Frankreich und hat dort den Weinbau studiert. Aus Frankreich hat er zahlreiche Weingebinde in die USA verschiffen lassen und auch Rebstöcke. Mit diesem Wein hat er sich im Weinbau versucht. Die Versuche waren allerdings nicht besonders fruchtbar und Jefferson hat sich aus dem Weinbau zugunsten der Politik zurückgezogen.

Madison

James Madison (1809 bis 1817)

Der vierte Präsident der US war ebenfalls Liebhaber von Wein. Auch Champagner soll zu seinen Lieblingsgetränken gezählt haben. Verbürgt ist, dass er einen Gast bei einem Glas Wein einmal darauf hinwies: In Maßen getrunken, ist es der beste Wein. Mehr als ein paar Gläser verursachen Kopfschmerzen. 

Monroe

James Monroe (1817 bis 1825)

Auch der fünfte Präsident der USA war wohl vor allem dem Wein zugetan. Während seiner Amtszeit kam es zu einem nach heutigen Maßstäben wohl eher lächerlichen Skandal: Aus Haushaltsmitteln, die für Schreib- und Büromöbel vorgesehen waren, wurden 1200 Flaschen Burgunder und Champagner aus Frankreich gekauft. Diese Verschwendung von öffentlichen Geldern für Luxusgüter hat unter den Freiheitsliebenden Amerikanern zu einem handfesten Skandal geführt.

Adams

John Quincy Adams (1825 bis 1829)

Der Sohn von John Adams, dem zweiten Präsidenten der USA, brachte es, wie sein Vater, ebenfalls nur auf eine Amtszeit. Er hatte bereits eine Karriere als Diplomat und Außenminister hinter sich, bevor er am 4. März 1825 seine Präsidentschaft antrat. Dabei kam er wohl schon zu seiner Zeit als Diplomat in den Niederlanden und Portugal mit dem Madeira in Berührung. Einer Überlieferung zufolge soll er bei einem Blindtest von 14 Madeiras 11 Stück richtig erkannt haben.

Jackson

Andrew Jackson (1829 bis 1837)

Andrew Jackson war der erste Präsident, der aus sehr einfachen familiären Verhältnissen stammte. Er war bereits 1824 gegen seinen Vorgänger angetreten, konnte damals die Mehrheit der Wahlmänner aber nicht auf seine Seite ziehen. Danach war er einer der Gründer der Demokratischen Partei, deren Aufbau er stark vorantrieb. Den zweiten Wahlkampf gegen John Quincy Adams konnte er dann auch souverän gewinnen und trat sein Amt im März 1829 an. Er war der erste Präsident, der nachweislich Whisky trank. Der Whisky galt damals noch als Getränk der Unterschicht und Andrew Jackson sah es als ein politisches Statement, wenn er seinen Gästen anstelle französischer Spirituosen amerikanischen Whisky reichte.

Buren

Martin van Buren (1837 bis 1841)

Ebenfalls einer der Gründungsväter der Demokratischen Partei war der achte Präsident Martin van Buren. Er ist zwar der erste Präsident, der nach der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung geboren und somit von Geburt an amerikanischer Staatsbürger war, gleichzeitig aber auch der einzige US-Präsident, dessen Muttersprache Niederländisch war. Sein Spitzname war „Blue Whiskey Van“, womit sich die Frage nach seinem Lieblingsgetränk bereits erledigt hat. Das „Blue“ geht auf die Parteifarbe der Demokraten zurück. Aufgrund seiner kulturellen Wurzeln soll er auch gerne Schiedam getrunken haben.

Harrison

William Henry Harrison (1841)

Der Präsident für einen Monat war William Henry Harrison. Bereits einen Monat nach seiner Amtseinführung ist der neunte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika unfreiwillig aus dem Amt geschieden. Er erlag mit 68 Jahren den Folgen einer Lungenentzündung. Auch William Henry Harrison war erst im zweiten Anlauf erfolgreich gegen seinen Vorgänger Martin van Buren. Dessen Präsidentschaft litt unter der schweren Wirtschaftskrise von 1837, so dass die Wähler sich schließlich von der Demokratischen Partei abwanden. Der Enkel von William Henry Harrison wurde von 1889 bis 1893 zum 23. Präsidenten der USA gewählt. William Henry Harrison galt als strenger Abstinenzler, da er vermutlich an einem Magengeschwür litt. Unter Abstinenz verstand man damals, als Wasser aus hygenischen Gründen kaum getrunken werden konnte, etwas anderes als heute. Einem guten Apfelwein soll der neunte Präsident der USA jedenfalls nicht abgeneigt gewesen sein.

Tyler

John Tyler (1841 bis 1845)

John Tyler war der erste nicht gewählte Präsident der USA, denn als Vizepräsident übernahm er von Amtswegen das Präsidentenamt von seinem verstorbenen Vorgänger. Dieser Vorgang führte zu kontroversen Diskussionen, schuf jedoch einen Präzedenzfall, der erst 1951 gesetzlich festgeschrieben wurde. John Tyler war ein Aristokrat aus den Südstaaten der USA und seine Präsidentschaft war sowohl innerparteilich als auch insgesamt sehr umstritten. Das noch von seinem Vorgänger bestellte Kabinett trat nach dessen Tod fast geschlossen zurück. Er trat zwar zu einer Wiederwahl an, wurde aber von seiner eigenen Partei ausgeschlossen und blieb praktisch ohne Unterstützung. Aus einem Briefwechsel mit seiner Frau ist belegt, dass er gerne Champagner trank.

Polk

James Knox Polk (1845 bis 1849)

Der elfte Präsident der USA war gleichzeitig das dritte von der Demokratischen Partei gestellte Staatsoberhaupt. James Knox Polk galt als Verlegenheits-Kandidat der Demokraten. James Knox Polk wurde als Kompromiss-Kandidat auf dem Nominierungsparteitag im neunten Wahlgang bestimmt. Bereits vor der Wahl hatte er angekündigt, nur für eine Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Die Amtszeit von James Knox Polk brachte einschneidende Veränderungen. Er annektierte das Oregon-Territorium, Kalifornien, Texas und führte Krieg gegen Mexiko, welcher zu weiteren Gebietsgewinnen führte. Von Alkohol hielt der elfte Präsident der USA bescheiden wenig. Gelegentlich trank er ein Glas Wein, Champagner oder Brandy.

Zachary Taylor (1849 bis 1850)

Zachary Taylor war der zweite US Präsident, der während seiner Amtszeit verstarb. 16 Monate nach seiner Amtseinführung verstarb er im Alter von 65 Jahren. Zachary Taylor war ein hochdekorierter General, politisch aber ein völlig unbeschriebenes Blatt. Nach seinen eigenen Angaben soll er zuvor noch nicht einmal an einer Wahl teilgenommen haben. Als Präsident blieb er in seiner kurzen Amtszeit sehr zurückhaltend. Als er gefragt wurde, ob er für die Whig-Partei für das Präsidentenamt kandidieren würde, soll er gesagt haben: „Hör auf mit dem Unsinn und trink deinen Whisky!“

Fillmore

Millard Fillmore (1850 bis 1853)

Als Vize-Präsident ist Millard Fillmore nach dem Tod von Zachary Taylor in das Amt des US Präsidenten aufgerückt. Er war der letzte Präsident, der von der Whig-Partei gestellt wurde, welche am Konflikt zwischen den Nord- und Südstaaten im Laufe der 1850er Jahre zerbrochen ist. Auch die Präsidentschaft von Millard Fillmore war stark von diesem Konflikt um die Sklaverei geprägt, insbesondere in der Frage, ob die Sklaverei in den unter der Präsidentschaft von James Knox Polk hinzugewonnenen Gebieten erlaubt sein sollte oder nicht. Nachdem Millard Fillmore bereits im Präsidentschaftswahlkampf 1852 unterlag, versuchte er im Wahlkampf 1856 ein weiteres Mal zu einer zweiten Amtszeit zu kommen. Dieser Wunsch ging allerdings nicht mehr in Erfüllung. Zu den Lieblingsgetränken von Millard Fillmore zählten Wein und Madeira.

Pierce

Franklin Pierce (1853 bis 1857)

Franklin Pierce ist direkt nach seinem Jura-Studium in die Politik gewechselt und gilt damit als erster Berufspolitiker im Amt des US-Präsidenten. Seine Nominierung im Juni 1852 war ebenfalls ein Kompromiss zwischen den Nord- und Südstaaten, da Pierce zwar aus dem Norden stammte, jedoch die Sklaverei befürwortete. Er bewarb sich um eine zweite Amtszeit, seine Partei entschied sich auf dem Nominierungsparteitag jedoch nach 14 Wahlgängen für James Buchanan. Er ist der einzige gewählte Präsident der USA, dessen Kandidatur um eine zweite Amtszeit von der eigenen Partei abgelehnt wurde. Pierce soll danach gesagt haben: „Jetzt gibt es für mich nichts mehr zu tun als zu trinken.“ Sein Alkoholkonsum galt als exzessiv und führte schließlich zu einer Leberzirrhose, an der er im Alter von 64 Jahren starb. Im betrunkenen Zustand soll er mit seiner Kutsche eine Fußgängerin überfahren haben. Trotz einiger Kuriositäten und Anekdoten gilt Franklin Pierce heute als der vergessene Präsident. Seine Amtszeit war von dem zunehmenden Konflikt zwischen Nord und Süd geprägt. Franklin Pierce hatte keinerlei Impulse für die Lösung des Konfliktes beigetragen.

Buchanan

James Buchanan (1857 bis 1861)

James Buchanan war bereits unter dem Präsidenten James Knox Polk Außenminister. Seine Präsidentschaft gilt als der Vorabend des amerikanischen Bürgerkriegs. Für den schwelenden Konflikt hatte auch er wie seine beiden Vorgänger keinerlei Lösungsansatz. Um eine zweite Amtszeit bewarb sich Buchanan erst gar nicht. Zu seinem Nachfolger Abraham Lincoln soll er gesagt haben: „Wenn Sie so glücklich sind, das Präsidentenamt anzutreten wie ich es bin dass ich es verlassen kann, dann sind Sie ein wirklich glücklicher Mann.“ Zum Ende seiner Präsidentschaft haben South Carolina, Georgia, Florida, Alabama, Louisiana, Texas und Mississippi die Union verlassen. Die Vereinigten Staaten von Amerika befanden sich in Auflösung. Kein Wunder, dass Buchanan mehr Sherry und Madeira getrunken haben soll, als in das alte Kellergewölbe seines Hauses passte.

Lincoln

Abraham Lincoln (1861 bis 1865)

Der erste gewählte Präsident der Republikanischen Partei war Abraham Lincoln. Seine Amtszeit war von schweren Krisen und weitreichenden Veränderungen geprägt. Anders als sein Vorgänger wollte Lincoln den Austritt der Südstaaten aus der Union nicht hinnehmen. Vier Wochen nach seiner Amtseinführung mündete der bis dahin politische ausgetragene Konflikt in einem Krieg. Dieser Krieg zog sich über die gesamte erste Amtszeit des Präsidenten hin und bestimmte auch den Wahlkampf zu einer zweiten Amtszeit Ende 1864. Zu diesem Zeitpunkt waren die Südstaaten (die sogenannten Konföderierten) einer Niederlage schon sehr nahe. Die Konföderierten hofften aber, den Krieg über die Wahlen hinauszuziehen, um dann mit einem Demokratischen Präsidenten einen Frieden zu verhandeln. Der Kandidat der Demokratischen Partei McClellan war grundsätzlich bereit, die Unabhängigkeit der Südstaaten anzuerkennen. Die Bevölkerung war durchaus kriegsmüde und Lincoln reagierte auf die drohende politische Niederlage, in dem er mit Andrew Johnson einen Politiker der Demokratischen Partei als Vizepräsident nominierte und so den Wählern einen Kompromiss anbot. Die Strategie ging letztlich auf und führte zu einem Sieg von Abraham Lincoln. Der Sezessionskrieg ging einem raschen Ende entgegen. Fast genau vier Jahre nach Kriegsbeginn ergaben sich die letzten kämpfenden Truppen der Südstaaten in North Carolina. Abraham Lincoln hat diesen Sieg nicht mehr erlebt. Als erster US-Präsident ist er einem Attentat zum Opfer gefallen. Am 14. April 1865 hat der Schauspieler John Wilkes Booth, ein Anhänger der Südstaaten, den Präsidenten im Ford’s Theatre in Washington D.C. erschossen. Als sein Vizepräsident wurde mit Andrew Johnson nun ein Demokrat Präsident, obwohl ein Republikaner die Wahl gewonnen hatte. Die Präsidentschaft von Abraham Lincoln gilt als historisch ausgesprochen bedeutsam. Als Liebhaber von Spirituosen und Alkohol hat sich Lincoln allerdings nie dargestellt. Vermutlich hat er ganz auf den Konsum von Alkohol verzichtet.

Johnson

Andrew Johnson (1865 bis 1869)

Auch Andrew Johnson sollte in einem Komplott wie Abraham Lincoln umgebracht werden. Der auf ihn angesetzte Attentäter George Atzerodt schreckte aber vor der Tat zurück. So konnte Andrew Johnson nur wenige Stunden nach Abraham Lincoln als 17. Präsident der USA vereidigt werden. Nur wenige Tage nach der Amtseinführung am 15. April 1865 wurden die Südstaaten endgültig besiegt und die Phase der sogenannten Reconstruction begann. Diese Wiedereingliederung der Südstaaten in die USA war ein Prozess, der seine gesamte Amtszeit in Anspruch nahm. Die Amtszeit war überschattet von schweren Konflikten zwischen den Republikanern und den Demokraten. Die Republikaner hatten die Wahl 1864 unter Abraham Lincoln haushoch gewonnen, sahen sich aber nun mit einem demokratischen Präsidenten konfrontiert, der ihre Vorstellung von der Reconstruction nicht umsetzen wollte. Andrew Johnson wollte den ehemaligen Sklaven nicht die gleichen Bürgerrechte einräumen wie weißen Amerikanern. Er setzte auf Rassentrennung, da er ein friedliches Zusammenleben zwischen den Rassen für ausgeschlossen hielt. Die Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Demokraten mündeten in einem Amtsenthebungsverfahren, welches letztlich erfolglos blieb. Er selbst wollte gerne für eine zweite Amtszeit als Kandidat der Demokratischen Partei antreten, konnte sich auf dem Nominierungsparteitag aber nicht mehr durchsetzen. Der Präsident war einfach zu unbeliebt und belegte auch in einer retrospektiven Umfrage von Siena Colleges den letzten Platz in der Beliebtheitsskala der Präsidenten. Trotzdem ist es ihm in Januar 1875 nach drei Anläufen noch einmal gelungen, als Senator von Tennessee gewählt zu werden. Bis heute ist er der einzige Präsident, der nach seiner Präsidentschaft noch einmal als Senator gewählt wurde. Bei seiner Inauguration im Jahre 1865 als Vizepräsident war Andrew Johnson stark angetrunken und lallte. Angeblich soll er Whisky getrunken haben. Andrew Johnson stammte aus ärmlichen Verhältnissen und hat nur eine rudimentäre Schulbildung erfahren. Er stammte aus North Carolina und lebte überwiegend in Tennessee. Als solcher gehörte der Tennessee-Whisky zu seinen Lieblingsgetränken.

Grant

Ulysses Simpson Grant (1869 bis 1877)

Mit Ulysses Simpson Grant begann nach dem Ende des Sezessionskrieges eine Zeit, in der hochdekorierte Militärveteranen die Politik maßgeblich bestimmt haben. Den Sohn eines Gerbers aus Ohio zog es im Alter von 17 Jahren in die US-Militärakademie. Seine Hoffnung auf eine Position in der Kavallerie erfüllte sich allerdings nicht und er musste in der Infanterie dienen. Seinen Ruhm verdiente sich Ulysses Simpson Grant im amerikanischen Bürgerkrieg. Praktisch ohne Gegenkandidat wurde er zum Kandidaten der Republikanischen Partei. Die Präsidentschaft von Ulysses Simpson Grant war von Korruptionsskandalen ungekannten Ausmaßes geprägt. Einer dieser Skandal war der sogenannte Whiskey Ring. In den Skandal war der Privatsekretär von Ulysses Simpson Grant und der Leiter der regionalen Steuerverwaltung von St. Louis verwickelt. Die Steuer auf Branntwein wurde durch die Finanzbeamten deutlich zu gering geschätzt, im Gegenzug forderten sie einen Teil der eingesparten Steuern als Bestechung. Angeblich wurde das Geld gesammelt, um damit den nächsten Wahlkampf von Ulysses Simpson Grant finanzieren zu können. Wie weit der Präsident in diesen Whiskey Ring tatsächlich verwickelt war, bleibt bis heute unklar. In jedem Fall verstrickte er sich selbst in diversen Schutzbehauptungen und Ungereimtheiten. Auch wenn zumindest das unmittelbare Umfeld des Präsidenten von dem Whiskey profitierte, war Grant selbst kein Whiskey-Trinker. Er selbst soll nicht viel Alkohol vertragen haben. Auf Anlässen und Empfängen wurde natürlich Champagner gereicht. Aber der Präsident hat sich zu solchen Anlässen dem Alkohol gegenüber stets reserviert gezeigt.

Hayes

Rutherford Birchard Hayes (1877 bis 1881)

Auch Rutherford Hayes hat seine Sporen im amerikanischen Bürgerkrieg verdient. Als Generalmajor kämpfte er auf der Seite der Nordstaaten. Nach dem Krieg war er von 1868 bis 1877 Gouverneur von Ohio. Seine Wahl zum Präsidenten war äußerst umstritten. Die Mehrheit der Stimmen entfiel eigentlich auf den demokratischen Kandidaten und es gab erhebliche Unstimmigkeiten in vier Bundesstaaten, die durch eine Kommission geklärt werden sollte. Deren 15 Mitglieder entschieden exakt nach ihrem Parteibuch, acht sprachen Hayes und sieben dem demokratischen Kandidaten Tilden den Sieg zu. Letztlich gab Tilden zugunsten von Hayes nach, Hayes wurde aber aus Furcht vor einem Staatsstreich unter Ausschluss der Öffentlichkeit vereidigt. Rutherford Hayes hat bei Amtsantritt angekündigt, keine zweite Amtszeit anzustreben. Seine Frau Lucy Hayes trug den Spitznamen Lemonade Lucy. Sie war die beliebteste First Lady des 19. Jahrhunderts und verbannte Tabak und Alkohol aus dem Weißen Haus. Seine Frau reichte Gästen Limonade oder einen Punsch, der mit Rum-Aroma versetzt war.

Garfield

James Abram Garfield (1881)

Der Republikaner Garfield stammte aus ärmlichen Verhältnissen und gilt als letzter Präsident, der in einer Blockhütte geboren wurde. Vor seiner Tätigkeit als Politiker war er als Lehrer und Prediger tätig. Er trat nach der skandalumwitterten Präsidentschaft von Grant für eine moralische Erneuerung der Partei ein. Vier Monate nach seinem Amtsantritt wurde der Präsident durch einen psychisch gestörten Attentäter angeschossen. Er starb elf Wochen nach dem Attentat an den Folgen einer Infektion. Garfield trank gerne ein Bier, insgesamt galt er dem Alkohol aber wenig zugetan.

Arthur

Chester Alan Arthur (1881 bis 1885)

Chester Arthur war ebenfalls Lehrer und Rechtsanwalt. Als Verteidiger von aus dem Süden geflohenen Schwarzen kam er in Kontakt mit der Republikanischen Partei. Von seinem Vorgänger wurde er zum Vize-Präsidenten benannt und übernahm das Amt nach dessen Tod am 19. September 1881. Seine noch folgende dreieinhalbjährige Präsidentschaft nutzt Chester Arthur zu einer umfassenden Verwaltungsreform. Eine Wiederwahl strebte Arthur zwar an, unterlag aber einem innerparteilichem Konkurrenten. Chester Arthur galt als ausgesprochen modebewusst. Seine Frau Ellen Herndon verstarb noch bevor er zum Vizepräsidenten ernannt wurde. Die Rolle der First Lady im Weißen Haus übernahm die Schwester von Chester Arthur. Chester Alan Arthur hat einer Vertreterin der radikalen Abstinenz-Bewegung, die für ein alkoholfreies Weißes Haus warb, ziemlich rüde angefahren: „Fräulein, ich mag der Präsident der Vereinigten Staaten sein, aber was ich in meinem Privatleben mache, ist verdammt noch mal meine Angelegenheit.“ Eine besondere Vorliebe für ein bestimmtes Getränk ist aber nicht bekannt.

Cleveland

Stephen Grover Cleveland (1885 bis 1889 und 1893 bis 1897)

Grover Cleveland war nach 24 Jahren der erste Bewerber der Demokratischen Partei, der das Präsidentenamt im Wahlkampf gegen einen Republikaner erringen konnte. Er war der erste US-Präsident, der während seiner Amtszeit heiratete. Bei der Wahl 1888 konnte Cleveland zwar die meisten Stimmen auf sich vereinen, im Wahlmännergremium hatte aber sein Konkurrent von der Republikanischen Partei die Mehrheit der Stimmen. 1892 wurde Cleveland erneut von seiner Partei nominiert und konnte sich diesmal deutlich gegen den republikanischen Amtsinhaber Benjamin Harrison durchsetzen. Grover Cleveland war ein ausgesprochener Bierliebhaber. Mit einem Berater soll er sich darauf verständigt haben, nicht mehr als vier Krüge am Tag zu trinken. Daraufhin ließ er größere Krüge anschaffen.

Harrison

Benjamin Harrison (1889 bis 1893)

Der 23. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war Nachfolger und Vorgänger von Grover Cleveland. Er gilt als der erste Präsident, dessen Stimme aufgezeichnet wurde und als der letzte, der einen Vollbart trug. Unter ihm wurde das Weiße Haus elektrifiziert. Benjamin Harrison brachte eine ganze Reihe von Haustieren mit ins Weiße Haus, darunter die Ziege Old Whiskers. Trotz des Namens der Ziege galt Harrison als Abstinenzler. Er wuchs in einer streng presbyterianischen Familie auf und lehnte den Konsum von Alkohol ab. In den Wahlkampf um eine zweite Amtszeit griff Harrison nicht mehr ein, da er zu dieser Zeit seine tuberkulosekranke Frau pflegte, die zwei Wochen vor der Wahl verstarb. Die Präsidentschaftswahl verlor er schließlich gegen seinen Vorgänger.

Ziege

McKinley

William McKinley (1897 bis 1901)

McKinley war der dritte Präsident der Vereinigten Staaten, der einem Attentat zum Opfer fiel. Er wurde im September 1901, rund ein halbes Jahr nach Antritt seiner zweiten Amtszeit, von einem Attentäter zweimal angeschossen. McKinley stellte die USA außenpolitisch neu auf und betrieb erstmals eine aktive Außenpolitik. McKinley war der letzte Präsident, der aktiv am US Bürgerkrieg teilnahm. Nach McKinley wurde nicht nur der höchste Berg der USA benannt und mit seinem Konterfei die 500 Dollar Banknote bedruckt, sondern auch der McKinley Delight benannt. Dabei handelt es sich um einen Whiskey-Cocktail mit folgenden Zutaten:

  • 30ml Rye-Whisky mit min. 50%vol.
  • 10ml lieblicher Wermut
  • 2 Spritzer Cherry-Brandy
  • 1 Spritzer Absinth
  • Die Zutaten in einen Shaker geben und kräftig mixen. In einem Cocktail-Glas geben, mit einer Zitronenzeste garnieren und genießen.
Roosevelt

Theodore Roosevelt (1901 bis 1909)

Roosevelt war seit sechs Monaten Vize-Präsident als der Präsident McKinley den Verletzungen eines Attentats erlag. Mit nur 42 Jahren bei der Amtseinführung ist er bis heute der jüngste US-Präsident. Innerhalb der Partei war Roosevelt stets sehr umstritten. 1912 bewarb der sich als Kandidat der Progressive Party noch einmal um das Präsidentenamt. Auch die Nominierung durch McKinley zum Vize-Präsidenten hat Roosevelt nur widerwillig akzeptiert. Trotz allem konnte Roosevelt die Präsidentschaftswahl 1904 für sich entscheiden und während seiner Präsidentschaft erheblich innen- und außenpolitische Akzente setzen. Sein Konterfei wurde am Mount Rushmore neben dem der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln verewigt. Theodore Roosevelt war ein leidenschaftlicher Jäger, der Elefanten und Bären schoss. Während eines Jagdtrips wurde ihm ein Bär angebunden an einem Baum zum Abschuss präsentiert

Theodore Roosevelt mochte aber keinen angebundenen Bären, der zumal noch relativ klein war, erlegen. Der Ausspruch „sich (k)einen Bären aufbinden lassen“ gewann durch diesen Vorfall enorme Popularität. Auch der Teddybär geht auf diesen Vorfall zurück, denn der kleine Bär wurde bald als Stofftier für Kinder auf den Markt gebracht. Dem angebundenen Bären nützte dies alles herzlich wenig, denn er wurde durch einen Jagdhelfer mit einem Messer erlegt. Teddy Roosevelt mochte den Cocktail Mint Julep sehr gerne. Er nutzte den Cocktail, um Kabinettsmitglieder ins Weiße Haus zu locken, um dann mit ihnen eine Partie Tennis zu spielen. Das Rezept für Teddys Mint Julep lautet:

  • 10 bis 12 frische Minzblätter
  • Spritzer Wasser
  • 1 Zuckerwürfel oder ein Spritzer Zuckerrohrsirup
  • Die Zutaten werden mit einem Stößel kräftig bearbeitet. Dazu mixen Sie 20 bis 30ml Rye-Whisky und 5 bis 10ml Brandy in einem Shaker und gießen sie die zerstoßenen Minzblätter damit auf. Den Drink dekorieren Sie mit zwei frischen Minzblättern.
Taft

William Howard Taft (1909 bis 1913)

William Taft war der Wunsch-Nachfolger von Theodor Roosevelt und wurde über lange Zeit von ihm aufgebaut. Er selbst hegte eigentlich den Wunsch, eines Tages Bundesrichter zu werden. Dieser Traum ging erst lange Jahre nach seiner Präsidentschaft 1921 in Erfüllung. Die treibende Kraft hinter dem Präsidenten William Taft war stets seine Frau Helen. Seine Amtsführung blieb wenig erfolgreich. 1912 musste er im Wahlkampf um seine Wiederwahl sogar gegen seinen ehemaligen Förderer Theodore Roosevelt antreten. Der Amtsinhaber belegte hinter dem demokratischen Bewerber und Roosevelt, der für die Progressive Partei antrat, nur den dritten Platz. William Taft war groß und von kräftiger Statur und es wurde oft gewitzelt, dass er einiges vertragen würde. Zwar trank er bei offiziellen Anlässen durchaus mal ein Glas Champagner, ansonsten litt er mehr unter seinem Übergewicht und versuchte stets auf eine leichte Ernährung zu achten.

Wilson

Thomas Woodrow Wilson (1913 bis 1921)

In der Amtszeit von Woodrow Wilson traten die USA 1917 in den Ersten Weltkrieg ein. Bei der Wahl zum Präsidenten profitierte Woodrow Wilson von einem gespaltenen bürgerlichen Lager, für das mit Theodore Roosevelt und William Taft zwei chancenreiche Bewerber antraten. Auf seine Initiative wurde nach dem Ersten Weltkrieg die Bildung des Völkerbundes vereinbart, aus dem später die Vereinten Nationen hervorgingen. Dafür erhielt Wilson 1919 den Friedensnobelpreis. Nach einem Schlaganfall 1919 war Wilson halbseitig gelähmt und kaum noch in der Lage, seine Amtsgeschäfte auszuführen. Er blieb trotzdem bis zum Ende seiner Präsidentschaft 1921 im Amt. Woodrow Wilson liebte Whisky. Seine Wahlkampfsong 1912 lautete „Wilson! That’s All!“ und war von dem damals sehr beliebten Blended American Whiskey „Wilson“ inspiriert. Dieser lautete „Say Wilson, thats all!“.

In einer Zeit, in der die Prohibition in den USA viele Anhänger hatte, galt es als sehr provokativ, einen Werbeslogan für einen Whisky für einen Wahlkampfslogan zu nutzen.

Harding

Warren Gamaliel Harding (1921 bis 1923)

Warren Harding galt lange Zeit als einer der schlechtesten Präsidenten. Seine Amtszeit ist von Korruption und Affären geprägt. Er selbst war bereits vor seiner Präsidentschaft ein einflussreicher Verleger. Unter seiner Ägide wurde der Wahlkampf erstmals zu einem echten Medienereignis. Er spannte auch die ersten Hollywood-Stars für seinen Wahlkampf ein. Während seiner Präsidentschaft besetzte Harding viele Posten mit Vertrauten und Gefolgsleuten, was zu zahlreichen Skandalen führte. Warren Harding starb an den Folgen eines Herzinfarktes im August 1923. Harding war Präsident während der Phase der Prohibition. Ihn hielt es nicht davon ab, stets eine Taschenflasche mit Whisky mit sich zu führen. Um gesetzliche Verbote scherte sich Warren Harding ohnehin wenig, sofern er davon betroffen war.

Coolidge

John Calvin Coolidge (1923 bis 1929)

Als Vizepräsident von Warren Harding rückte Calvin Coolidge nach dessen Tod in das höchste Amt im Staate auf. Er betrieb eine ausgesprochene Laissez-faire Politik und führte die Vereinigten Staaten durch die Goldenen Zwanziger. Coolidge war während seiner Amtszeit sehr beliebt und hätte eine Wiederwahl 1928 leicht gewinnen können. Er galt aber als amtsmüde und verzichtete auf eine weitere Kandidatur. Calvin Coolidge galt als sehr ruhiger und zurückhaltender Mensch. Er trank wenig und wenn dann gerne einen Tokajer, einen Süßwein aus Ungarn. Der Cocktail „Coolidge Cooler“ wurde anlässlich des Geburtstags von Calvin Coolidge erstmals gereicht.

  • 15ml Vermont White Wodka
  • 5ml American Whiskey
  • 20ml Orangensaft
  • Sprudelwasser
  • Alle Zutaten im Shaker mischen, in ein Cocktailglas geben und mit einer halben Orangenscheibe am Glasrand garnieren.
Hoover

Herbert Hoover (1929 bis 1933)

Herbert Hoover war seit 1921 unter den Präsidenten Harding und Coolidge Handelsminister, als er als Wunschnachfolger von Coolidge zum 31. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wurde. Politisch konnte er während seiner Präsidentschaft der Großen Depression nichts entgegensetzen und blieb im Wahlkampf 1932 gegen seinen demokratischen Mitbewerber chancenlos. Er schied als der unbeliebteste Präsident aus dem Amt. Hoover engagierte sich nach seinem Ausscheiden karitativ, was ihm viel Anerkennung einbrachte. Hoover war Wein-Liebhaber und besaß eine umfangreiche Sammlung. Seine Frau soll dem Hobby ablehnend gegenüber gewesen sein und einen Teil der Sammlung vernichtet haben. Herbert Hoover trank in späteren Jahren gerne einen trockenen Martini.

Roosevelt

Franklin Delano Roosevelt (1933 bis 1945)

Franklin Roosevelt konnte sich bei der Wahl 1932 gegen seinen Amtsvorgänger Herbert Hoover durchsetzen und wurde anschließend 1936, 1940 und 1944 wiedergewählt. Seine Präsidentschaft endete mit seinem Tod am 12. April 1945. Roosevelt ist der einzige Präsident, der insgesamt vier mal in das Amt des Präsidenten gewählt wurde und der Präsident mit der mit Abstand am längsten Amtszeit. Dieser Umstand ist der Tatsache geschuldet, dass in seine Amtszeit zunächst die Folgen der Weltwirtschaftskrise überwunden werden mussten und anschließend der Zweite Weltkrieg fiel. Aus diesem wollte sich Roosevelt eigentlich heraushalten, bis der japanische Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 schließlich die USA zu einem Eingreifen zwang. Er galt als sehr verbindlicher und charismatischer Charakter, dessen Präsidentschaft auch heute noch hohes Ansehen genießt. Franklin Roosevelt galt als Liebhaber von Cocktails. Er trank gerne Martini-Cocktails auf Gin-Basis und Manhattan-Cocktails auf Whisky-Basis. Einer seiner bevorzugten Cocktails war der Bermuda Rum Swizzle.

Truman

Harry S. Truman (1945 bis 1953)

Mit der Wahlkampagne für seine vierte Amtszeit musste Franklin Roosevelt den Verzicht auf seinen bisherigen Vizepräsidenten Henry Wallace erklären. Dieser galt innerparteilich als zu linkslastig. Roosevelt musste sich von seiner Partei Harry Truman als Vizepräsidenten an die Seite stellen lassen. Die beiden galten nicht als enge Freunde und Roosevelt hat Truman von vielen politischen Entscheidungen ausgeschlossen. Roosevelt starb schließlich am 12. April 1945 an den Folgen einer Hirnblutung. Truman rückte in das Amt des Präsidenten auf und ersetzte nach und nach bis auf den Marineminister das gesamte Kabinett durch seine Vertrauensleute. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 zog Truman in das Weiße Haus ein. Truman setzte den Marshallplan in die Tat um, prägte den Begriff des New Deal und setzte das Wettrüsten mit der Sowjetunion in Gang. Truman wurde 1948 einmal selbst in das Präsidentenamt gewählt, stand aber für eine Wiederwahl 1952 nicht mehr zur Verfügung. Truman war Liebhaber vom klassischen Bourbon Whiskey, von dem er schon morgens gerne einen Schluck zu sich nahm. Der Cocktail Old Fashioned zählte zu seinen Lieblingsgetränken, der allerdings ziemlich kräftig sein musste.

Eisenhower

Dwight David Eisenhower (1953 bis 1961)

Als ehemaliger General während des Zweiten Weltkriegs kam mit Eisenhower nach Jahrzehnten wieder ein ehemaliger Kriegsveteran an die Macht. Eisenhower galt beim Vorwahlkampf eigentlich als Außenseiter gegen den parteiinternen Konkurrenten Robert Taft. Auf dem Nominierungsparteitag konnte er sich aber durchsetzen und bei der Präsidentschaftswahl gewann Eisenhower auch gegen seinen demokratischen Konkurrenten Stevenson. In seine erste Amtszeit fällt die McCarthy-Ära. Joseph McCarty war ein einflussreicher republikanischer Politiker, der eine massive Hysterie gegen (vermeintliche) Kommunisten führte. Eisenhower gelang es, denn Einfluss von McCarthy zurückzudrängen und seine Hetzjagd schließlich zu unterbinden. 1956 wurde Eisenhower wiedergewählt und 1959 kam mit Nikita Chruschtschow erstmals ein sowjetischer Regierungschef in die USA. 1959 nahm Eisenhower die bis heute beiden letzten Bundesstaaten Alaska und Hawaii in die Vereinigten Staaten von Amerika auf. Eisenhower war der erste Präsident, der nicht für eine dritte Amtszeit hätte kandidieren können. Unter seinem Vorgänger Harry Truman wurden 1951 gesetzlich festgeschrieben, dass die Präsidentschaft auf zwei Amtszeiten beschränkt ist. Zuvor war diese Beschränkung nur von informeller Natur, an die sich bis auf Franklin Roosevelt auch alle Präsidenten gehalten hatten. Dwight Eisenhower hatte den Spitznamen „Ike“. Er war Kettenraucher und Scotch Trinker. Als Präsident war seine Gesundheit durch mehrere Herzinfarkte bereits beeinträchtigt. Auf Anraten seines Arztes hat Eisenhower seinen Konsum auf ein bis zwei Gläser Scotch am Tag beschränkt.

Kennedy

John Fitzgerald Kennedy (1961 bis 1963)

Die Präsidentschaft von John F. Kennedy fiel in eine außergewöhnlich bewegte Zeit, der er vermutlich auch zum Opfer fiel. Kennedy fiel am 22. November 1963 einem Attentat zum Opfer, dessen Umstände bis heute Anlass für vielerlei Spekulation geben. Kubakrise, Vietnamkrieg und der Bau der Berliner Mauer waren nur einige weltpolitische Ereignisse während seiner kurzen Amtszeit. John Kennedy liebte die Abwechslung, auch bei Getränken. Daher ist es schwer zu sagen, was davon sein Lieblingsgetränk gewesen sein könnte. Als Bier bevorzugte er die Marke Heineken. An trendigen Cocktails trank er gerne Daiquiri und Bloody Mary.

Johnson

Lyndon B. Johnson (1963 bis 1969)

Johnson war wieder ein Vize-Präsident, der durch den Tod seines Vorgängers ohne Wahl in das Amt des Präsidenten kam. Er führte die Amtszeit von Kennedy zu Ende und hat bei der Wahl 1964 mit der größten im US-Präsidentschaftswahlkampf jemals erzielten Mehrheit gewonnen. Er konnte im Senat und Kongress mit einer soliden Mehrheit regieren. Das Ende seiner Amtszeit war von dem Vietnam-Krieg überschattet, um dessen Lösung der sich noch bis zum letzten Tag im Amt bemühte. Seine Präsidentschaft steht aber auch mit wegweisenden Fortschritten in der Bürgerrechtsbewegung im Zusammenhang. Lyndon Johnson verzichtete freiwillig auf eine Wiederwahl. Johnson mochte Scotch Whisky am liebsten, den er ganz unkonventionell auch aus Plastikbecher trank. Außerdem fuhr er gerne schnelle Autos, mit denen er auf seiner Ranch in Texas herumkurvte.

Nixon

Richard Nixon (1969 bis 1974)

Richard Nixon war bereits der republikanische Gegenkandidat 1960 gegen John F. Kennedy, konnte sich damals aber nicht durchsetzen. 1968 trat Nixon erneut an und profitierte dabei von dem Mord an dem chancenreichsten Kandidaten der Demokraten: Robert F. Kennedy, dem Bruder von John F. Kennedy. Nixon war bereits unter Eisenhower acht Jahre lang Vize-Präsident und hat während dieser Zeit gegen einige Gewohnheiten des Politikbetriebs eine intensive Abneigung entwickelt. Die größte Bürde, die er von seinem Vorgänger übernahm, war der Vietnam-Krieg. Außenpolitisch war Nixon durchaus um Entspannung bemüht. Er besuchte China und die Sowjetunion. Die Wahl zu einer zweiten Amtszeit konnte Nixon überzeugend gewinnen. Nixon trat am 9. August 1974 als erster amerikanischer Präsident in der Folge der Watergate-Affäre von seinem Amt zurück. Nixon war Liebhaber von Rotwein der Marke „Chateau Lafite Rothschild“ – die Flasche zu einem Preis von mehreren hundert Dollar. Bei einem Bankett wies er die Bediensteten regelmäßig an, den Gästen nicht den gleichen Wein auszuschenken. Die Flaschen wurden in weiße Geschirrhandtücher gewickelt, so dass die Gäste von Richard Nixon den Unterschied nicht bemerkten.

Ford

Gerald Rudolph Ford (1974 bis 1977)

Während der zweiten Amtsperiode von Richard Nixon trat dessen Vize-Präsident Spiro Agnew am 10. Oktober 1973 zurück. Als Nachfolger im Amt des Vize-Präsidenten bestimmte Richard Nixon Gerald Ford. Als Richard Nixon im Verlauf der Watergate-Affäre im August 1974 zurücktrat, rückte Gerald Ford in das Präsidentenamt auf. Seine Präsidentschaft war von einer schweren wirtschaftlichen Rezession geprägt. In der Folge war Gerald Ford bei seinem ersten eigenen Wahlkampf gegen den demokratischen Kandidaten Jimmy Carter äußerst knapp unterlegen. Auch die Nominierung von Ronald Reagan als Vize-Präsident führte nicht zum Sieg. Gerald Ford trank gerne Martini-Cocktails.

Carter

Jimmy Carter (1977 bis 1981)

Zu Beginn des Vorwahlkampfes galt Jimmy Carter als krasser Außenseiter, sowohl innerparteilich als auch im Vergleich zum republikanischen Präsidenten Gerald Ford. Die Wähler in den USA waren nach der Watergate-Affäre gegenüber dem Establishment ausgesprochen misstrauisch. Auch die Wirtschafts- und Ölkrise der 1970er Jahre kam Carter zu gute. Schließlich gewann Jimmy Carter die Wahlen und musste sich selbst mit den schwierigen wirtschaftlichen Problemen auseinandersetzen. An diesen Problemen scheitere schließlich auch seine Wiederwahl, denn eine grundlegende Lösung der Probleme konnte Jimmy Carter nicht bieten. Gegen den charismatischen Ronald Reagan wirkte Jimmy Carter als sehr schwacher Präsident. Carter ist seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs der einzige US-Präsident, der nicht in eine offene kriegerische Auseinandersetzung verwickelt war. Hohes Ansehen hat sich Carter nach dem Ende seiner Präsidentschaft als Vermittler in zahlreichen Konflikten erarbeitet. Ein Engagement, welches ihm letztlich auch den Friedensnobelpreis im Jahr 2002 einbrachte. Jimmy Carter gilt als sehr zurückhaltender Genussmensch. Bei einem Treffen zur Vorbereitung des SALT II Abkommens mit sowjetischen Unterhändlern ließ Carter sich ein kleineres Glas geben, um nicht zu viel Vodka trinken zu müssen.

Reagon

Ronald Wilson Reagan (1981 bis 1989)

Mit Ronald Reagan kam nach Jahrzehnten wieder ein Mann in das Präsidentenamt, der aus einfachen Verhältnissen und nicht aus einer der politischen Dynastien stammte, die in Washington eine immer engere Vernetzung erreichte. Ronald Reagan hat Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Theaterwissenschaften studiert. Diesem letzten Studium galt schließlich auch seine Leidenschaft, die ihn zum Film zog. Als Schauspieler war Ronald Reagan ausgesprochen erfolgreich. Schließlich wurde er von dem Konzern GE engagiert und sollte im Auftrag der Konzernleitung dem Unternehmen nach außen und innen ein Gesicht geben. In dieser Funktion sollte er GE Produkte bewerben, verlagerte seine Reden aber mehr und mehr auf politische Äußerungen in Bezug auf Rentensystem und Unternehmertum. Seine eigentlich eher linken Ansichten wandelten sich in dieser Zeit zum Konservatismus und schließlich trat Ronald Reagan 1962 der Republikanischen Partei bei. Ronald Reagan war bereits 1976 Präsidentschaftskandidat der Republikaner, konnte sich aber erst bei der Wahl 1980 gegen den blassen Jimmy Carter durchsetzen. Ronald Reagan’s Politik war ausgesprochen konservativ und teilweise von einem christlichem Fundamentalismus geprägt. Reagan mochte kalifornischen Wein. Einer seiner Lieblings-Cocktails war der Orange Blossom Special:

  • 10ml Wodka
  • 10ml Grenadine-Sirup (oder lieblicher Wermut)
  • 20ml Orangensaft
  • Alle Zutaten in einem Shaker geben und kräftig mixen. Anschließend auf Eis servieren.
Bush senior

George Herbert Walker Bush (1989 bis 1993)

George Bush war von 1981 bis 1989 Vize-Präsident von Ronald Reagan, nachdem er sich 1980 im Vorwahlkampf Ronald Reagan geschlagen geben musste. George Herbert Walker Bush konnte nach der Präsidentschaft von Reagan Kontinuität im Amt garantieren. In der Zeit zwischen 1988 und 1992 war diese Kontinuität für die politische Entwicklung in Europa mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Zusammenbruch der Sowjetunion sehr wichtig. Seine Präsidentschaft ist außerdem mit dem ersten Irak Krieg verbunden, in dem die USA gegenüber dem Diktator Saddam Hussein eine sehr zweifelhafte Rolle spielte. Sein außenpolitisches Engagement steigerte zwar seine Popularität, führte ihn aber innenpolitisch ins Abseits. Seine Kompetenz in der Innen- und Wirtschaftspolitik war stark angeschlagen. So musste er sich bei den Wahlen 1992 dem demokratischen Herausforderer Bill Clinton geschlagen geben. George H. W. Bush trank nicht viel, ab und an ein Bier oder einen Martini mit Vodka.

Clinton

William Jefferson „Bill“ Clinton (1993 bis 2001)

Mit dem jungen Clinton kam der erste Präsident an die Macht, der nach dem Ende des II. Weltkriegs geborgen wurde. Unter dem Namen Bill Clinton wurde er im Laufe seiner Amtszeit zu einem der beliebtesten Präsidenten in der Geschichte der USA. Er war zuvor bereits zwischen 1979 und 1992 Gouverneur von Arkansas und galt bereits beim Beginn des Vorwahlkampfs 1992 als Favorit. Seine achtjährige Amtszeit fiel zwischen dem Fall der Mauer und den Terroranschlägen des 11. September 2001. Eine Periode wirtschaftlicher Prosperität in der gesamten westlichen Welt. Vielen dürfte auch die Lewinsky-Affäre in Erinnerung geblieben sein. Nach dem Ende seiner Amtszeit war Bill Clinton in zahlreichen internationalen Konflikten als Vermittler tätig und gilt als einer bestbezahlten Redner. Seine Frau Hillary Clinton bewarb sich 2008 erfolglos um das Amt des Präsidenten und gilt Ende Juni 2016 als designierte Kandidatin der Demokratischen Partei für den Wahlkampf 2016 um das Präsidentenamt. Während seiner Studienzeit in Oxford soll Clinton am liebsten den Snake Bite getrunken haben. Dabei handelt es sich um ein Biermischgetränk aus Lagerbier und Cider. Die beiden Getränke werden jeweils zur Hälfte ins Glas gegeben und mit einem Schuss Schwarzer Johannisbeeren-Likör verfeinert. Durch den Likör bekommt das Getränk eine rötliche Farbe.

Bush junior

George Walker Bush (2001 bis 2009)

Der Sohn von George Herbert Walker Bush war seit 1994 bis 2000 Gouverneur von Texas. In seiner Amtszeit ist die Anzahl der Hinrichtungen in dem Bundesstaat stark angestiegen. Seine Wahl zum Präsidenten war von schweren Unregelmäßigkeiten im alles entscheidenden Bundesstaat Florida überschattet. Der demokratische Gegenkandidat Al Gore hatte eine halbe Million Wählerstimmen mehr auf sich vereinigen können, George Walker Bush konnte aber alle Wahlmännerstimmen von Florida auf sich vereinigen und sich dadurch die Mehrheit in dem Wahlgremium sichern. Seine erste Amtszeit war von den Terroranschlägen des 11. September 2001 überschattet. Dadurch kam es zu einer völligen Kehrtwende in seiner Politik, die für die restliche Amtszeit schwerpunktmäßig dem Krieg gegen den Terror gewidmet war. In diesem Kampf hat George Walker Bush außen- und innenpolitisch einen neuen Politikstil geprägt, der weit weniger konsultativ und ausgleichend war, als bei all seinen Vorgängern. Zum Ende seiner Präsidentschaft befanden die USA außen- und innenpolitisch in einer Identitäts-Krise. Befreit von Werten und Normen, von denen die amerikanische Politik Jahrhunderte geleitet wurde, hat George Walker Bush seine Partei und die USA am Ende seiner Präsidentschaft orientierungslos zurückgelassen. Von George Walker Bush ist bekannt, dass er in den 1970er Jahren schwere Alkoholprobleme hatte. Ihm wurde der Führerschein befristet entzogen und er musste sich wegen Problemen beim Entzug in ärztliche Behandlung geben. Mitte der 1980er Jahre konvertierte er zu den Methodisten. Als wiedergeborener Christ verzichtete Bush fortan völlig auf Alkohol.

Obama

Barack Obama (2009 bis 2017)

Barack Obama ist der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Obama stand vor der Herausforderung, das Land wieder zu vereinen und den Kampf gegen den Terror fortzuführen. Für seine Vision einer atomwaffenfreien Welt erhielt er bereits zu Beginn seiner Präsidentschaft den Friedensnobelpreis. Seine afroamerikanische Identität und seine mitreißenden Reden sicherten ihm den Sieg im demokratischen Vorwahlkampf und im Wahlkampf gegen den republikanischen Kandidaten John McCain. Mit seiner Amtszeit waren von ihm selbst geweckte Hoffnungen verbunden, die er während seiner Präsidentschaft nicht erfüllen konnte. Zum Ende seiner zweiten Amtszeit leitete Barack Obama die Aussöhnung mit Kuba ein. Auch die Aussöhnung mit vielen Staaten im Nahen Osten ist ihm gelungen, gleichwohl er den Kampf gegen den Terror mit unverminderter Härte fortgeführt hat. Insgesamt waren die USA aber auch in seiner Amtszeit in zahlreiche kriegerische Konflikte verwickelt. Barack Obama trinkt am liebsten ein dunkles Bier. Mit guten Gästen trinkt er auch gern Honey Ale.

Wer kommt als nächstes?

Nach 44. Präsidenten muss man sagen, dass es schon einiges an politischen Konstellationen gab und es schwierig ist, in dieser Reihenfolge noch Geschichte zu schreiben. Ende Juni 2016 sind die Vorwahlen der Parteien um die Präsidentschaftskandidatur für die nächste Wahlperiode abgeschlossen. Die Unterschiede zwischen den Kandidaten der Republikaner und der Kandidatin der Demokraten könnten größer nicht sein. Die demokratische Bewerberin Hillary Clinton könnte dabei Geschichte schreiben, denn sie wäre die erste Frau in diesem Amt. Doch noch stehen die Parteikongresse im Juli 2016 bevor und wer die Geschichte aufmerksam verfolgt hat, weiß dass auf dem Kongress schon einige Überraschungen bei der Nominierung passiert sind. Von daher wollen wir uns nicht voreilig festlegen, aber trotzdem und der Vollständigkeit halber noch einen kurzen Blick auf die designierten Kandidaten der beiden großen amerikanischen Parteien werfen.

Trump

Donald John Trump *14. Juni 1946

Der voraussichtliche Kandidat der Republikanischen Partei gilt als politischer Quereinsteiger. Sein Geld machte der kürzlich 70 Jahre alt gewordene Politiker mit Immobilien. Politisch geißelt er das in seinen Augen korrupte Establishment in Washington und punktete in der Gunst seiner Anhänger mit seinem sehr speziellen Auftreten gegenüber seinen Gegnern. In der eigenen Partei ist Donald Trump höchst umstritten, doch er wäre nicht der erste Kandidat, der von der eigenen Partei wenig Unterstützung erfuhr und trotzdem Präsident wurde. In jedem Fall sorgt Donald Trump für eine starke Polarisierung, mit der er sich im Vorwahlkampf die besten Chancen auf die Kandidatur sichern konnte. In Bezug auf Spirituosen und Alkohol ist Donald Trump ein gebranntes Kind. Sein Bruder Fred Trump ist 1981 an den Folgen vom übermäßigen Alkoholkonsum verstorben. Donald Trump selbst ist praktizierendes Mitglied der presbyterianischen Kirche und wohl auch aufgrund seiner familiären Erfahrungen seit Jahren abstinent. Nach eigenen Angaben verzichtet er vollständig auf Alkohol und Zigaretten.

Clinton

Hillary Diane Rodham Clinton *26. Oktober 1947

Die Ehefrau von Bill Clinton gilt als extrem ehrgeizig und arbeitet, seit dem sie mit ihrem Mann Bill Clinton aus dem Weißen Haus ausgezogen ist, am Wiedereinzug. Bei den Vorwahlen 2008 hatte sie die besten Chancen als Kandidatin der Demokraten nominiert zu werden, bis ihr der charismatische Barack Obama und ein wenig demokratisches Vorwahlsystem die Chance auf die Präsidentschaft abnahm. Damals musste sie sich trotz der Mehrheit beim Public Vote schließlich geschlagen geben, stellte sich aber sogleich hinter den Kandidaten Barack Obama und wurde dafür von ihm mit dem Außenministerium belohnt. Nun tritt Hillary Clinton ein weiteres Mal an, um Präsidenten der Vereinigten Staaten zu werden. Zwar wurde der innerparteiliche Wahlkampf wieder unerwartet schwer, insgesamt konnte sie aber souverän die Mehrheit der Delegierten für den Parteikongress auf ihre Seite bringen. Und trotz des ein oder anderen Skandals und nicht gerade traumhafter Popularitätswerte stehen ihre Chancen im Wahlkampf gegen Donald Trump gar nicht schlecht. Anders als Donald Trump greift Hillary Clinton schon mal gerne zum Glas. Im Vorwahlkampf 2008 zeigte sie sich Journalisten auf ihrer Wahlkampftour einmal mit einem Glas Whisky, was damals von der teils sehr prüden bis erzkonservativen amerikanischen Presse sofort so gedeutet wurde, dass Hillary Clinton ein Alkoholproblem hätte. Ernsthafte Beweise für diese Spekulation gibt es nicht und es ist kaum vorstellbar, dass sich die sehr medienerfahrene Hillary Clinton ein zweites Mal einen solchen Fauxpas leisten wird.

Fazit für die Trinkgewohnheiten der amerikanischen Präsidenten

In Vino Veritas - Die Wahrheit liegt im Wein. Die Römer wussten das schon vor 2.000 Jahren und auch die Geschichte der Präsidenten zeigt uns, dass die Trinkgewohnheiten fast aller Präsidenten nichts Außergewöhnliches sind. Die einen lehnen Alkohol grundsätzlich ab, andere trinken bei Gelegenheit gerne ein Bier und mancher hat es schon mal übertrieben. Zweifellos muss man für das höchste Amt im amerikanischen Staate über eine gute gesundheitlich Verfassung verfügen, denn er Vor- und Hauptwahlkampf gleichen einem Marathon an Terminen und Herausforderungen, der einem alles abverlangt. Ein übermäßiger Konsum von Alkohol verbietet sich in jedem Fall. Trotzdem sind Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten auch nur Menschen und auch sie haben einmal Feierabend und möchten sich etwas gönnen. Das sollten wir respektieren und nicht darüber urteilen. Leider ist das in dieser aufregenden und schnelllebigen Zeit kaum noch möglich. Auf jeden Fehltritt und jede unüberlegte Äußerung würden sich die Presse und die sogenannten sozialen Medien stürzen. Daraus kann schnell eine Affäre aufgebauscht werden, die von den tatsächlichen Argumenten für oder gegen eine Wahl ablenkt. Wir wünschen den Amerikanerinnen und Amerikanern bei der Wahl zum nächsten Präsidenten oder zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten eine glückliche Hand.

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